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Die Tücken von Suchmaschinen wie Google und Bing

TV Interviews haben auch so ihre Tücken.... Naja, here we go....

TV Deutsche Welle: 27.02.2012 | 04:04 Min.
Die Tücken von Suchmaschinen wie Google und Bing

Viele Internetnutzer gehen davon aus, dass Suchmaschinen neutral arbeiten - ein Irrtum. Jeder User bekommt individuelle Ergebnislisten. Die Suche wird auf den User zugeschnitten - und das hat nicht nur Vorteile.

Das Video ist hier (autostart lässt sich nicht blockieren, deshalb hier nicht eingefügt)

Die Macht der Algorithmen? Radio Diskussion DRS, 27.1.2012

Schränkt das Internet unseren Horizont ein? (Reuters)

Geben zwei Benutzer bei Google dasselbe Stichwort ein, erhalten sie oft unterschiedliche Antworten. Die Suchmaschine richtet ihre Vorschläge zunehmend nach den vermeintlichen Bedürfnissen des jeweiligen Users aus. Im deutschsprachigen Feuilleton ist darüber eine heftige Kontroverse entbrannt.

Der Zufall sei in Gefahr, unsere Privatheit sowieso und vielleicht sogar die Demokratie. Was ist dran an solchen Befürchtungen?

Darüber diskutieren die Berliner Bloggerin und Journalistin Kathrin Passig und der Internet-Theoretiker Felix Stalder von der Zürcher Hochschule der Künste.

Hören (27:09 Min)
Download (mp3, 13 mb)

Diskussion zu "Kunst hat Recht", oe1 Kulturjournal 26.01.2012

Als Folge unserer Replik (Standard.at 25.01) auf die naïve und fehlgeleitete Initiative "Kunst hat Recht" wurde ich zu einer Studiodiskussion (oe1 Kulturjournal, 26.01.2012) mit Gerhard Ruiss, einem der Initiatoren der Kampagne, eingeladen. Wem "naïv" und "fehlgeleitet" zu polemisch erscheinen, der ist eingeladen, das Interview anzuhören. Da spricht sich Ruiss etwa für ACTA und ähnliche Massnahmen aus (fehlgeleitet), aber betont gleichzeitig, dass er gegen Netzsperren etc sei (naïv). Das gehört zur Kategorie "Schwimmen ohne nass zu werden."

Tina Leisch hat heute einen sehr guten Kommentar auf Standard.at zur Diskussion veröffentlicht. Ihr Fazit:

Ja, und eine Bitte an alle die KünstlerInnen, die die Kampagne "Kunst hat Recht" unterschrieben haben, aber noch ein Che-Guevara-Leiberl im Kasten liegen haben: Bitte ganz schnell entsorgen, ohne dass es wer sieht. Sonst sind Sie völlig unglaubwürdig! Oder zumindest sofort Lizenzgebühren an die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft überweisen (Erste Bank, BLZ 20111, Kto-Nr. 297 238 701 00).

Update 05.02.2012. Unser Kommentar im Standard hat eine sehr heftige Antwort der Initiatoren ausgelöst. In einem öffentlichen Brief haben sie unseren Beitrag als "sonders perfide" bezeichnet und eine der AutorInnen direkt angegriffen. Hier der offene Brief und die Replik darauf.

TV Diskussion zu Wikileaks und Leaks im allgemeinen

servus_tv

Thema: Top Secret a.D. - Wie gefährlich ist die Wahrheit? Eine Diskussionsrunde zu Wikileaks und den Rolle staatlicher Geheimnisse in der Demokratie, Sendung vom 20.01.2011 | Dauer 90 Minuten. Die Sendung ist in der Mediathek als Stream abrufbar.

El cànon digital a debat, amb Felix Stalder i Peter Sunde

Short interviews with myself and Peter Sunde, on VilaWeb, a web.tv from Barcelona. The interview itself is in English.

Parlem del cànon i dels nous models de negoci en l'era digital amb Felix Stalder i Peter Sunde, que han pres part en el Fòrum d'Accés a la Cultura a l'era digital, congregat a l'Arts Santa Mònica de Barcelona.

Zwei aktuelle Interviews ...

... beide zur Politik der Suchmaschinen, einmal in Die Presse "Google ist nicht das Rote Kreuz", (11.05.2010) und einmal in ORF Futurezone "Die Herrschaft der Suchmaschinen." (08.05.2010)

3 Aktuelle Podcasts

Zwei Interviews und eine Buchbesprechung
1

Wie das Web 2.0 «Öffentlichkeit» neu definiert
Mit Youtube, Facebook, Google und Co. verändert sich der Begriff der Öffentlichkeit rasant. Der angesehene Soziologe Manuel Castells hat mit seiner Studie «Communication Power» eine umfassende Analyse der Veränderung der Kommunikation und der medialen Öffentlichkeit durch das Web 2.0 vorgelegt. Der Medientheoretiker Felix Stalder, der selber zu den Netzpionieren gehört, kennt Castells Thesen - und diskutiert mit Barbara Basting darüber.
www.drs2.ch Reflexe vom Fr, 9.4.2010, 28. Min.

2

“Deep Search” Politik des Suchens jenseits von Google
Die digitale Explosion konfrontiert uns seit Jahren mit einem regelrechten Daten-Tsunami. Die Suchmaschinen sind es, die uns helfen, diesen Tsunami zu beherrschen. Das Verheerende: Was wir über die Welt wissen, erfahren wir fast immer durch Google. Anders gesagt: Was Google nicht findet, existiert für viele Menschen nicht. Mit dieser Situation und ihren Implikationen beschöftigen sich Medientheoretiker, Kulturwissenschaftler, Soziologen und Politologen im Sammelband “Deep Search – Politik des Suchens jenseits von Google”. Philipp Albers hat das Buch gelesen.
http://breitband.dradio.de 26. März 2010, 10 Min.

Wenn man diese Besprechung mit der Renzension der FAZ vergleicht, muss man sich fragen, wo heute wirklich die Qualitätsmedien liegen.

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