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08.05. Algorithmen die wir brauchen. re:publica (Berlin)

Mein Vortrag an der re:publica17

Short thesis:

Intelligente Infrastrukturen und (teil)automatisierte Entscheidungsprozesse sind notwendig, um viele der anstehenden Herausforderungen anzugehen. Sie können aber auch eine große Gefahr für persönliche Autonomie, Chancengleichheit und demokratische Teilhabe darstellen. Darum ist es entscheidend zu unterscheiden, zwischen jenen Algorithmen, die wir wollen und jenen, die wir verhindern müssen.

Description:

Der Vortrag macht einen Vorschlag, wie wir diese Unterscheidung treffen können. So viel schon vorne weg: einen "Algorithmen-TÜV" brauchen wir nicht.

Stage 5
Monday, May 8, 2017
16:30 to 17:00

03.05. Kultur der Digitalität, IPMZ (Zürich)

Vorlesung FS 2017

Facetten des Medienwandels
Ort: BIN-1-B.01, Binzmühlestrasse 14, 8050 Zürich
Zeit: Mi 14:00 bis 15:45 Uhr
Abteilung Medienwandel & Innovation
www.mediachange.ch

03.05.2017

Kultur der Digitalität
Gastreferent: Felix Stalder (ZHdK)
Literatur:
− Stalder, F. (2006). Kultur der Digitalität. Berlin: Suhrkamp Verlag, S. 95-202.

25.03. Die Jetztzeit der Monster. What Comes After Nations? (Berlin)

As part of the Now is the Time of Monsters. What Comes After Nations? I will be giving a talk.

Central to the practice of neo-liberal power is the notion of the protocol, that is, the rules of engagement of independent actors who are not per se bound to a hierarchical relationship of command and obedience. The rules of these protocols, however, are binding in as much as their acceptance is a precondition for entering into the space of agency. Over the last 30 years, neo-liberal elites have created dense sets of protocols, power structures where rules are enforced but never justified. Today, under the perception of a general crisis, and in opposition to an experience of ubiquitous, unaccountable power, a new desire for embodied power has emerged. A progressive answer to this crisis – as media scientist Felix Stalder suggests – could be to change the character of the rules themselves rather than returning to the idea of the nation-state and hierarchy.

This will take place inside the stream: "State Technologies. A Portrait of Contemporary Power" Saturday, Mar 25, 5- 8:30 PM, at Haus der Kulturen der Welt.

09.03. Ringveranstaltung: OPEN DATA (Wien)

Update: Dokumentation der Veranstaltung

März 9 | 18:30 - 20:30

http://www.wtz-ost.at/veranstaltungen/open-data

Ringveranstaltung Teil 3: OPEN DATA

Von Daten und Werken. Dynamiken des freien Zugangs
Felix Stalder, ZHdK

„Open Data“ steht gemeinsam mit „Open Access“ und „Freien Lizenzen“ für den umfassenden Wandel des Zugangs zu und des Umgangs mit Informationen. Nutzer_innen werden nicht nur als Konsument_innen entworfen, sondern auch als Produzent_innen. Solange es sich bei den Informationen um Daten handelt, ist dieser Prozess vergleichsweise unkontrovers. Wenn diese Informationen aber kulturelle und künstlerische Werke sind, dann kommen komplexe kulturelle Fragen nach „Werkintegrität“ und „Autorschaft“ mit ins Spiel. Diese sollten aktiv mitreflektiert werden, denn sie sind – wie „Open Data“ – Teil der Veränderung der kulturellen Landschaft unter den Bedingungen der Digitalität.

Open Data im Kontext aktueller Politiken und Diskurse
Michela Vignoli, AIT

Michela Vignoli präsentiert aktuelle Entwicklungen und Initiativen im Bereich von Open Data auf nationaler und europäischer Ebene. Ihr Beitrag reflektiert diese im Zusammenhang mit aktuellen Diskursen um Open Innovation und Open Science im Kontext der Geistes-, Sozial-, Kunst- und Kulturwissenschaften.

Moderation: Peter Tschmuck, Institut für Kulturmanagment und Gender Studies (IKM)

Prof. Dr. Felix Stalder ist Professor für Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung in Zürich, Vorstandsmitglied des World Information Institute in Wien und langjähriger Moderator der internationalen Mailingliste . Er beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis von Gesellschaft, Kultur und Technologien, und forscht u.a. zu Netzkultur, Urheberrecht, Commons, Privatsphäre, Kontrollgesellschaft und Subjektivität.

03.-04.03. Elevate Festival (Graz)


I will be at the elevate festival in Graz. On Friday I'll be participating in two panels. First "Autonome Maschinen - Kontrollierte Menschen?" and in the panel Painted by Numbers" which is connected to the installation by the same name, developed my Konrad Becker and myself, which will also be shown (04-10-03). There will be a proper opening on Saturday, March 4, 17:00 -18:00.

21.02. Kultur der Digitalität (Zürich)

Im Mittelpunkt des Vortrags wird sein aktuelles Buch „Digitalität der Kulturen“ stehen, in dem er die Herausforderungen einer chaotischen und überbordenden Informationssphäre beschreibt sowie deren Auswirkungen auf alte kulturelle Ordnungen. Etablierte Ordnungsmechanismen wie Zeitungen, Archive und Museen stecken in einer tiefen Krise., Neue Ansätze entstehen, die gemäss Stalder auf drei Formen aufbauen: auf Referentialität (dem Auswählen, Sortieren und Verändern bestehender Informationen), Gemeinschaftlichkeit (der Herausbildung horizontaler Gruppen als eigentliche Subjekte) und Algorithmizität (der Vorsortierung der (informationellen) Welt durch automatisierte Prozesse). Welche Welt wir damit schaffen, ist offen, denn sowohl autoritäre Strukturen wie auch Erweiterung demokratischer Mitbestimmung lassen sich so verwirklichen.

Datum: Dienstag, 21. Februar 2017, 18:30 bis 20:00 Uhr
mit anschliessendem Apéro

Ort: Amt für Jugend und Berufsberatung
Fachstelle Bibliotheken
Schulungsraum "Hof 1+2" (vis-à-vis Haupteingang)
Dörflistrasse 120
8050 Zürich-Oerlikon

Veranstalter: Fachstelle Bibliotheken

26.01. - 03.02 Tracing Information Society – a Timeline: Technopolitics @ TM (Berlin)

Die transmediale präsentiert in Kooperation mit Technopolitics die Ausstellung Tracing Information Society – A Timeline, die vom 27. Januar bis zum 5. Februar 2017 in der nGbK gezeigt wird.

Für Tracing Information Society—a Timeline verwandelt die Wiener Forschungsplattform Technopolitics den Ausstellungsraum in einen kuratierten Wissensraum: Eine 12 m lange Timeline zeigt die Entstehung der Informationsgesellschaft von 1900 bis heute. Die Besucher_innen erleben Herausbildung, Transformation und Wirkungsmacht der Informationsgesellschaft in ihren vielfältigen Bezügen zu kulturellen, wissenschaftlichen oder politischen Ereignissen, während sie sich an der Zeitleiste entlang bewegen. Ziel des Projektes ist es, zur Kritik und Überwindung der neoliberalen Informations(un)ordnung beizutragen.

In Form eines "Time-Tables" stellt Technopolitics eine umfangreiche, mit einzelnen Einträgen auf der Timeline korrespondierende Sammlung an weiterführenden Informationsmaterialien zur Verfügung, um eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen.

Begleitend zu der Ausstellung findet ein Rahmenprogramm bestehend aus Workshops, Vorträgen und Salons statt. Unter den Teilnehmer_innen sind Wolfgang Ernst, Anselm Franke, Margarete Jahrmann, Cornelia Sollfrank, Geoff Cox, Jacob Lund, Verina Gfader, Anne Kølbæk Iverson, Winnie Soon, Anke Hennig, Clemens Apprich.

Eröffnung: 26. Januar 2017, 19:00 Uhr
Laufzeit: 27. Januar – 5. Februar 2017 (täglich 12–19 Uhr, Mi–Fr bis 20 Uhr)

25.01. Veränderung durch Digitalisierung –Lernen von anderen Branchen. Keynote, (Berlin)

Update: Dokumentation der Veranstaltung, mein Vortrag.

Veranstaltung aus der Reihe „Hochschulperspektiven“, Fernuniversität Hagen.

https://www.fernuni-hagen.de/themen/hochschulperspektiven.shtml

Thema der Veranstaltung:

Die Digitalisierung hat in einigen Branchen der Wirtschaft bereits zu eklatanten Veränderungen geführt und den Kern von Herstellungs-, Vertriebs- und Arbeitsprozessen in Frage gestellt. In den „Pionierbranchen“ Medien und Musik sind Anpassungen über völlig neue Geschäftsmodelle erfolgt.

Auch Hochschulen müssen sich auf derartige Einschnitte vorbereiten. Hier gilt es von anderen Bereichen zu lernen und die Dynamik der Veränderungsprozesse, die auch das Lernen und Lehren beeinflussen, rechtzeitig mitzugestalten.

Wann:
25. Januar 2017, 11 – 17.15 Uhr

Wo:
Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
Hiroshimastraße 12 – 16
10785 Berlin-Tiergarten

Flyer mit Programm

24.01. Sozial im Netz (Keynote via Skype)

Keynote zu „Kultur der Digitalität“ (via Skype)

Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität wurden zu den charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, weil sich immer mehr Menschen auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien aktiv in die Verhandlung von sozialer Bedeutung einschreiben (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiteren Ausbreitung bei. Die Allgegenwart dieser Formen macht es sinnvoll, überhaupt von der Kultur der Digitalität im Singular zu sprechen.

http://caritas-fachtag.de/ueber-den-fachtag/

Über den Fachtag

*Das Digitale gewinnt in der Sozialen Arbeit kontinuierlich an Bedeutung. Aber immer noch gibt es viele Vorbehalte. Zahlreiche Mitarbeitende in der Sozialen Arbeit und der Pflege wissen (noch) nicht, welche Chancen und Potenziale, aber auch Risiken in Sozialen Medien für ihre Arbeit und die Kommunikation mit Klienten und Bewohnern liegen.

Kreativität, Schnelligkeit und große Reichweite

Ob als Sprachrohr für sozialpolitische Botschaften, als niederschwelliger Zugang zum Hilfesystem oder als Kommunikationsplattform, als gezielte Ansprache von Unterstützern oder schnelle Übermittlung von Botschaften und Informationen: Facebook, Blog, Snapchat und Co. setzen Energie und Kreativität frei und übertreffen herkömmliche Kommunikationswege mit Zielgruppen in der Sozialen Arbeit und Pflege in Flexibilität, Schnelligkeit, Reichweite und Dialogmöglichkeiten.

Die Digitalisierung wird von vielen Fragen begleitet

06.12. Kultur der Digitalität (Klagenfurt)

Institutskolloquium "Felder der angewandten Kulturwissenschaft" WS 2016/17

Dienstag, 06.12.2016, 18.00 Uhr, Z.1.09

Felix Stalder (Zürich): Die Kultur der Digitalität
Kooperation mit dem AAU MK – Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft

Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität wurden zu den charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, weil sich immer mehr Menschen auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien aktiv in die Verhandlung von sozialer Bedeutung einschreiben (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiteren Ausbreitung bei. Die Allgegenwart dieser Formen macht es sinnvoll, überhaupt von der Kultur der Digitalität im Singular zu sprechen. Die Ziele, die in diesen kulturellen Formen verfolgt werden, sind jedoch so vielfältig, widersprüchlich und konfliktreich wie die Gesellschaften als Ganzes. Deshalb wäre es falsch zu vermuten, dass die gesellschaftlich-politische Entwicklung ebenfalls in einem alternativlosen Singular verlaufe. Im Gegenteil, Alternativlosigkeit ist eine ideologische Behauptung, die selbst Teil eines partikularen politischen Programms ist.

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