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Reality is the Next Big Thing, Panel Discussion

Update 27.01.2015. David Charles has published, great extensive summaries Who Will Cook Capitalism?; Can Capitalism and Democracy Co-Exist?; Power and “Social Gravity”; Data Distasters

It is generally known that, while we engage with social media platforms, all data is stored and meticulously analyzed to eventually bring corporations, intelligence agencies and governments enormous profits and to increase their power. In the future, Internet giants like Google will earn money simply from knowing every detail about their users and their daily-lives. The venue of this business model is no longer the virtual world, but the real world. Fiber optic lines, drones, Google Glass, intelligent clothing, robots and automated vehicles serve only one clear goal: to gain direct access to our lives.

Erinnern und Vergessen. Die Macht der Suchmaschinen

Suchmaschinen sind nicht mehr wegzudenken. Sie sind Pforten ins Internet, die entscheiden, was wir wissen, lernen, kaufen, buchen oder erst gar nicht zu Gesicht bekommen.

Wie funktioniert eigentlich eine Suchmaschine: Nach welchen Regeln setzt sie für uns die Wirklichkeit zusammen, und wie stößt sie im Deep Web auf ihre Grenzen? Warum ist Googles marktbeherrschende Stellung ein Problem? Ist es sinnvoll, ein Recht auf Vergessenwerden durchzusetzen? Und was für Alternativen und Ansätze gibt es, die Suche im Netz auf ein anderes Fundament stellen?

Philip Banse diskutiert auf Breitband Radio mit Wolfgang Sander-Beuermann, Projektleiter des Suchmaschinen-Labor, Niko Härting, Anwalt für Medien- und Internetrecht und mir.

(53min) (download)

«Daten gegen Geld ist Unsinn» Interview zu Lanier, Google und Macht

Google verdient mit unseren E-Mails und Suchanfragen Milliarden. Können wir bald mitkassieren? Felix Stalder, Professor für digitale Kultur, hält das für eine dumme Idee. Interview: Peter Johannes Meier Quelle: Beobachter.ch (13/2014)

Beobachter: Google wertet permanent aus, was uns im Internet interessiert. Mit unseren Profilen verdient das Unternehmen Milliarden, vor allem durch Werbung, die auf jeden Nutzer zugeschnitten wird. Wir sollten künftig Geld für unsere wertvollen Daten verlangen, fordert der Internetphilosoph und Microsoft-Berater Jaron Lanier. Das klingt verlockend…

Felix Stalder: ...ist aber Unsinn. Soziale Kommunikation und die damit verbundenen Daten haben nicht einfach einen ökonomischen Wert. Privatheit ist eine kulturelle Errungenschaft, ein Bürgerrecht, das man nicht einfach so verscherbeln kann. Sonst könnten wir ja auch unser Stimmrecht dem Meistbietenden verkaufen.

Heute treten die meisten Nutzer ihre Daten praktisch gratis an Firmen wie Google oder Facebook ab. Wäre es nicht zumindest ein bisschen gerechter, wenn sie dafür etwas Geld erhielten?

"Was ich nicht finde, fehlt mir nicht" (interview taz.de)

Jeder Nutzer bekommt bei Google personalisierte Treffer angezeigt. Der Medientheoretiker Felix Stalder fragt sich, woher das Unternehmen weiß, was das Beste für einen ist. (Interview: Svenja Bergt, 15.2.2013)

Google-Ranking: Herabstufung ist „Zensur light“

Ein kurzes Interview auf irghts.info zu neuen Praxis von Google, Seiten die mit vielen Urheberrechtsbeschwerden eingedeckt werden, im Ranking nach hinten zu verbannen.

Google stuft seit kurzem Webangebote in den Suchergebnissen herunter, die wegen Urheberrechtsverletzungen auffallen. „Google verändert damit seinen Charakter“, beobachtet der Internettheoretiker Felix Stalder. .... „Es macht nicht mehr die Welt zugänglich, wie sie - mit all ihren Konflikten - ist, sondern eine Welt, die einflussreiche Kräfte gerne möchten.“

Die Tücken von Suchmaschinen wie Google und Bing

TV Interviews haben auch so ihre Tücken.... Naja, here we go....

TV Deutsche Welle: 27.02.2012 | 04:04 Min.
Die Tücken von Suchmaschinen wie Google und Bing

Viele Internetnutzer gehen davon aus, dass Suchmaschinen neutral arbeiten - ein Irrtum. Jeder User bekommt individuelle Ergebnislisten. Die Suche wird auf den User zugeschnitten - und das hat nicht nur Vorteile.

Das Video ist hier (autostart lässt sich nicht blockieren, deshalb hier nicht eingefügt)

Die Macht der Algorithmen? Radio Diskussion DRS, 27.1.2012

Schränkt das Internet unseren Horizont ein? (Reuters)

Geben zwei Benutzer bei Google dasselbe Stichwort ein, erhalten sie oft unterschiedliche Antworten. Die Suchmaschine richtet ihre Vorschläge zunehmend nach den vermeintlichen Bedürfnissen des jeweiligen Users aus. Im deutschsprachigen Feuilleton ist darüber eine heftige Kontroverse entbrannt.

Der Zufall sei in Gefahr, unsere Privatheit sowieso und vielleicht sogar die Demokratie. Was ist dran an solchen Befürchtungen?

Darüber diskutieren die Berliner Bloggerin und Journalistin Kathrin Passig und der Internet-Theoretiker Felix Stalder von der Zürcher Hochschule der Künste.

Hören (27:09 Min)
Download (mp3, 13 mb)

Bundeszentrale für Politische Bildung: Deep Search Edition

Die Bundeszentrale Für Politische Bildung hat unser Buch "Deep Search: Die Politik des Suchens jenseits von Google" als Lizenzausgabe veröffentlicht. Freuen uns sehr darüber und hoffen natürlich, dass es den vielleicht teilweise etwas drögen "Staatskundeunterricht" für den einen oder anderen etwas spannender macht ;)

Some Reviews of our "Personal Web searching" paper

There has been a number of reviews of our paper "Personal Web searching in the age of semantic capitalism."

  • The first was a very thorough summary in Search Engine Land (14.02).
  • Ethan Zuckerman published an interesting, though weirdly titled -- " In Soviet Russia, Google researches you" -- review (24.03) in which he pointed out that
    personalization is disturbing to the extent to which it separates us from the real, true, stable search results, the ur-results Google is withholding from us in the hopes of selling us ads for effectively… but even more disturbing is the idea that there’s no solid ground, no single set of best results Google could deliver, even if it wanted to.
  • Zuckermann's review was picked up and slightly mangled by the German newspaper "Sueddeutsche Zeitung" (28.03).
  • Martin Feuz and I wrote a short summary of the paper for the Swiss newspaper NZZ (07.04).
  • MIT Technology Review (11.04) published a piece called "How Useful Is Personalized Search?" focusing on our finding that the there is lots of quantitative change in personalization, but rather limited qualitative. (Also available in German.)

In Soviet Russia, Google Researches You!

Ethan Zuckerman published a very interesting review of our paper Personal Web searching in the age of semantic capitalism: Diagnosing the mechanisms of personalization" which we recently published in First Monday. He makes a very problematic point much clearer that we have: the constantly shifting nature of the "object" (that is, the Google search algorithm) in relation to being researched. He speculates how it might be continuously adapting itself in order to optimize our behavior. Here's how he puts it:

I was struck by the apparent discontinuities in how often personalized search results appeared for the three different profiles. In one training session, there’s a sharp spike in personalization between sessions, a test of results where personalization appears three times as often as in other sessions. In another, there are two, smaller spikes, and in the third, a three-session long spike. With no easy way to explain what’s causing these spikes, it’s possible to speculate that Google’s algorithms for personalization are not just opaque and complex, but adaptive and changing. While the authors are experimenting with Google, it’s reasonable to assume that Google is experimenting with them, changing levels of personalization to see whether Google is able to achieve its desired result: clicks on ads.

[...]

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