Weizenbaum Forum

Design & Crises – More-than-Human Commons in Times of Climate Urgency

  1. Oktober 2026 | 18:00-19:30 | digital

Kann das Tracking und Auswildern von Vögeln ein Akt gegenseitigen Lernens und der Nachhaltigkeit sein? Wie kann Virtual Reality unsichtbare ökologische Prozesse erfahrbar machen? Was bedeutet es, einem Fluss eigene Rechte zu geben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das digitale Panel im Rahmen des Weizenbaum Forums, „Design & Crises – More-than-Human Commons in Times of Climate Urgency“, am 13. Oktober 2026, 18:00 – 19:30 Uhr. Das Panel wird von der Weizenbaum Forschungsgruppe „Design, Diversität und New Commons“ umgesetzt.

Digitale Technologien verändern, wie wir die Welt wahrnehmen, verstehen und uns zu ihr verhalten. Digitale Daten beeinflussen zunehmend auch unsere Auseinandersetzung mit ökologischen Systemen: Sie ermöglichen es, Umgebungen zu modellieren, Arten zu verfolgen, unsichtbare Prozesse wahrnehmbar zu machen und alternative Zukünfte zu entwerfen. Gleichzeitig bilden diese Technologien die Welt nicht einfach ab, sondern bestimmen mit, was sichtbar und erfahrbar wird .

In der nächsten Ausgabe des Weizenbaum Forums diskutieren drei Expert:innen unterschiedlicher Fachrichtungen was geschieht, wenn ökologische Welten zunehmend durch Daten, digitale Technologien, Recht und Governance vermittelt werden. Betrachtet werden neue Formen ökologischer Teilhabe, der Fürsorge für vielfältige Arten und des gemeinsamen Gestaltens von Ressourcen über den Menschen hinaus („More-than-Human Commoning“).

Diskutierende

  • Felix Stalder, Professor an der Züricher Hochschule der Künste

  • Christian Stein, Forscher im Projekt „Matters of Acitivity“, an der Humboldt Universität zu Berlin

  • Ariel Sánchez Meertens, internationaler Experte für Restorative Justice (messbare Wiedergutmachung von Schäden)

  • Michelle Christensen (Moderation), Forschungsgruppenleiterin „Design, Diversität und New Commons“ am Weizenbaum-Institut