Heute ist mein umfangreiches Essay zur Remix-Kultur bei irights.info online gegangen.

Der Remix ist die kulturelle Form der Netzwerkgesellschaft. Felix Stalder beleuchtet in neun Thesen medienhistorische, technologische, politische, rechtliche, kulturtheorische, soziale und ökonomische Dynamiken, die den Aufstieg und die aktuelle Entwicklung des Remix prägen. In den Konflikten, die damit verbunden sind, spiegelt sich die Tiefe des aktuellen gesellschaftlichen Wandels.

These 1: Saturierung der Kultur mit Medienobjekten ist Voraussetzung für Remixing

These 2: Meta-Medium vernetzter Computer bringt alle Medien zum Punkt der Saturierung

These 3: Jedes neue Werk enthält Elemente bestehender Werke. Remixing macht diesen Prozess explizit

These 4: Die produktive Praxis der Remix-Kultur ist kooperativ / verteilt anstatt individuell / zentralisiert

These 5: Die Ontologie des Remix ist flach

These 6: Der Remix senkt die Hürde der Produktion und erweitert den Kreis der Produzenten

These 7: Die Grenze zwischen professioneller und Amateurkultur verschwimmt

These 8: Die Grenzen zwischen Produktion, Distribution und Konsumption verschwimmen

These 9: Attribution, Kontrolle und Vergütung differenzieren sich aus

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Update (Nov. 2009): Here is a pretty extensive summary of the paper in english
(local copy )

Update (Jan. 2019): This article was comprehensively plagiarized (I know, but, really, remix and plagiarism isn’t the same) in:

Sonvilla-Weiss, Stefan (2015): „Good Artists Copy, Great Artists Steal. Reflections on Cut-Copy-Paste Culture“ , in: Navas, Eduardo, Owen Gallagher und Xtine Burrough (eds): The Routledge companion to remix studies, New York: Routledge, Taylor & Francis Group, p. 54–67.

The article has since been removed from the electronic edition.