event

26.05. Beyond Opennes: from open data to commons. AMRO Linz

Date :26.05.
Time: 19:00 - 20:00
Location: afo - 1st floor | conference hall

Openness -- the ability to use, share and transform information -- is a key aspect for social innovation and for finding ways out of the current crises. Frist, we need new ways of collaborating and integrating the intellectual capacities of a wider range of people. Second, we need to transform the way the state works and, third, we need a new relationship to nature. All three are technology and data-intensive processes, and we need to fight against restrictions through copyright, the closure of proprietary data and outmoded separation of nature from culture.

But this is not enough. Technology alone will not save us, We can easily imagine all of this realized through newly authoritarian regimes based on surveillance, manipulation and new ecological racism. Thus, we need to think about the social institutions through which we want to realize these technological potentials.

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Openness – Offenheit, die Fähigkeit, Information zu nutzen, zu teilen und zu bearbeiten – ist ein Schlüsselkonzept für soziale Innovation und bietet den Ausweg aus den gegenwärtigen Krisen. Wir brauchen erstens neue Arten und Weisen der Zusammenarbeit und der Integration der intellektuellen Fähigkeiten einer breiteren Auswahl von Menschen. Zweitens müssen wir staatliches Handeln grundlegend transformieren und drittens brauchen wir ein neues Verhältnis zur Natur. Alle drei Veränderungsprozesse sind technologisch anspruchsvoll und datenintensiv. Deshalb müssen wir gegen urheberrechtliche Einschränkungen, die Kontrolle und Einschließung proprietärer Daten und die überholte Trennung von Natur und Kultur kämpfen.

01.03. Bits and Bites - Was macht ein Remix in der Kunst? HEK Basel

18:30 01.03.2016, Haus der Elektronischen Künste, Basel

Ausstellungsrundgang im Gespräch mit Felix Stalder, Dozent und Forscher zu Medienkulturen an der Zürcher Hochschule der Künste, anschliessend gemeinsamer Imbiss.

In dem Ausstellungsgespräch wird die Vielfalt des "Remix" als Methode im Zentrum stehen und dem darin zum Ausdruck kommenden Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem Übernommenen und dem Neuen. Wir werden uns mit den unterschiedlichen Strategien beschäftigen, die in den Arbeiten angewandt wurden, und aber auch diskutieren, warum diese längst nicht mehr nur für die Netzkunst relevant sind.

19-21.02. Custodians.online – The Struggle over the Future of »Pirate« Libraries (Stuttgart)

19. February 2016 19:00

In the framework of the Authorship project, Akademie Schloss Solitude together with former and current fellows initiates a debate on the status of the author in the 21st century as well as closely related questions on the copyright system. The event »Custodians.online – The Struggle over the Future of ›Pirate‹ Libraries and Universal Access to Knowledge« is part of the debate by which the Akademie offers its fellows to articulate diverse and already long existing positions regarding this topic.

The potential to achieve universal access to knowledge and culture has expanded immensely through digital networks, making it possible for much of the world’s population to retrieve the most recent scientific output. However, the copyright regulation has largely continued to operate on the grounds of exclusion, thus allowing industries to harness digital technologies to bar access and to extract vast profits. Nowhere is that more evident than in academic publishing, a 10 billion dollar global industry, with the result that whoever has no access to wealthy academic institutional libraries has no other option but to seek access in disregard of the law.

22.01. Screening the Algorithmic Imagination (Wien)

Algo_Konf_logo_smallMit Jana Herwig (AT) und Katja Mayer (AT)

Ein audiovisueller Abend über die Macht von Algorithmen, ein Remix von Ausschnitten aus Filmen und Dokumentationen, die sich auf automatisierte Regelsysteme beziehen. Kurze Videoclips zeigen Formeln des kybernetischen Selbst von naturwissenschaftlicher Ingenieurskunst bis zu irrlichternden Gespinsten der Vorstellungskraft. Ein Media-mesh-up von der Geschichte des Kalten Kriegs, wo sich das Rationale und Irrationale zur Mutually Assured Destruction treffen, bis zur Kolonisierung der Zukunft durch algorithmische Vorhersagen heute.

Konrad Becker, Felix Stalder, World-Information Institute in Zusammenarbeit mit Top Kino.

Freitag, 22. Jänner, 2016
19.00 Uhr
Top Kino, Rahlgasse 1, A-1060 Wien

Nachtrag: 26.1.2016 Die Playlist ist nun verfügbar.

19.11. "Tracing Information Society -- A Technopolitics Timeline" Panel (Wien)

19 11 2015 19.00H - 21.00H

Kunstraum Niederösterreich, Wien


Technopolitics, Tracing Information Society – A Technopolitics Timeline, 2015, Ausstellungsansicht, Foto: © eSeL.at

Zum Verständnis der Veränderungen, die im Mittelpunkt der Ausstellung SOCIAL GLITCH. Radikale Ästhetik und die Konsequenzen extremer Ereignisse stehen, kann die Untersuchung der Entwicklung der Informationsgesellschaft wichtige Beiträge leisten. Die Forschungsgruppe technopolitics diskutiert mit geladenen Expert_nnen über die Komplexität und Struktur des gegenwärtigen Zeitenwandels anhand ihres transdisziplinären "Timeline"-Projekts, das die vielfältigen Wechselwirkungen auf politischer und kultureller Ebene sichtbar macht.

technopolitics beschäftigt sich mit Paradigmenwechseln in Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Tracing Information Society ist ein Projekt von Fatih Aydogdu, Sylvia Eckermann, Armin Medosch, Gerald Nestler, Felix Stalder, Axel Stockburger und Ina Zwerger.

www.thenextlayer.org/technopolitics

11.11. Medientag (Innsbruck)

Ich werde einen kurzen Implusvortrag am Medientag in Innsbruck halten. Titel "Politik der Digitalität, zwischen Post-Demokratie und Commons." Mehr Informationen auf demKalender der Uni und hier im PDF.

22.10. (Re)Constructing Authorship (Keynote) (Stuttgart)

22. Oktober 2015 20:00 - 24. Oktober 2015 18:00
symposium, Akademie Schloss Solitude

Das kontinentaleuropäische Konzept der Autorschaft als Schöpfung literarischer oder künstlerischer Werke und dem damit verbundenen Anspruch auf geistiges Eigentum hat seinen Ursprung im England des frühen 18. Jahrhunderts und der französischen Revolution.

Seitdem wird der Autor nicht mehr als nur einer unter zahlreichen anderen Handwerkern betrachtet, der an der Schaffung eines Werks beteiligt ist: Mit der autonomen Erschaffung von Ideen und Texten kam dem Autor eine besondere Funktion im Produktionsprozess zu. Der Originalitätsstatus fungierte seither als Grundlage legislativer Maßnahmen zum Schutz autorschaftlicher Leistung, die sowohl eine Deformierung der Werke als auch deren wirtschaftliche Ausbeutung verhindern sollte.

03.10. Lernen von Barcelona? Organisationsmodelle für die kooperative Produktion von Stadt (Wien)

Veranstaltung im Rahmen des Urbanize 2015 Festivals.

Lernen von Barcelona?

Organisationsmodelle für die kooperative Produktion von Stadt

-> http://www.urbanize.at/2015/event/lernen-von-barcelona

3.10.2015 19:00 Festivalzentrale, Marxergasse 1 | 1030 Wien | Erreichbarkeit: U3, U4, S-Bahnen, Landstraße-Wien Mitte

Kostenbeitrag: Freie Spende!

Die dominierenden Organisationsformen von Städten degradieren die Mehrzahl der BewohnerInnen zu KundInnen ohne Gestaltungsmacht, während urbane Entwicklungen massiv in individuelle Lebenskonzepte eingreifen. Netzkultur und stadtpolitische Bewegungen zeigen alternative Ansätze zur Produktion von Stadt, basierend auf bottom-up-Strukturen und vernetzten Modellen. Wie lässt sich Stadt kooperativ organisieren?

25.09. Algorithmic Regimes and Generative Strategies (Vienna)

Algo_Konf_logo I'm very proud to announce our new conference by the World Information Institute, in cooperation with the Institute for Design & Assessment of Technology at the Vienna University of Technology, Faculty of Informatics.

Full details:
Englisch and Deutsch

Update: Konferenz Reviews:

20.09. Postmonetäre Ökonomie: Welt ohne Geld (Wien)


Im Rahmen der Reihe Die ProjektmacherInnen: Szenen des Entwerfens werden am Sonntag, 20.09. ab 20.30 Uhr die Brüder Ralph und Stefan Heidenreich vor Publikum im MuseumsQuartier ihr Projekt Postmonetäre Ökonomie: Welt ohne Geld diskutieren.

Außerdem werden die Experten Gerald Nestler, Ramón Reichert und Felix Stalder aus Wien am Abend zu Wort kommen. Ist eine Welt ohne Geld überhaupt denkbar? Im Interview sprechen die Brüder Heidenreich über geldlose Formen des Austausches und die Chancen, die das digitale Zeitalter für eine gerechtere Ökonomie bietet.

Interview mit R&S Heidenreich: Algorithmen für eine gerechtere Ökonomie

ProjekmacherInnen

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