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16.01. Coding. New Alphabet School (New Delhi)

https://www.hkw.de/en/programm/projekte/veranstaltung/p_161523.php

Thu, Jan 16, 2020 7 pm, Goethe-Institut New Delhi, India
With Urvashi Aneja, Sarah Sharma, Felix Stalder

India is one of the largest “digital economies”. Confronted with state and corporate control of digital infrastructures, it is seeing an abundance of “gig work” (temporary employment) and platform-based economies that promise new opportunities for entrepreneurship and labor. Meanwhile, AI based solutions are already being tested to replace human interaction and labor for repetitive and predictable work across industries. Over a billion identities in India are digitized today and over a 100 million amongst these participate in digital economies as consumers every day, with the government's vocal intentions to bridge this disparity with socio-technical imaginaries of urgent last mile connectivity. However, technology based solutions still have mostly reestablished and expanded existing inequities and power relations of capital, gender and human exceptionalism. Instead of offering accountability, accessibility and opportunity, these socio-technical imaginaries act as tools for resource and customer acquisition for power and capital. As countries and economies accelerate further and compete to become attractive global marketplaces, they leave key ethical, social and ecological concerns behind. How do we encode and inscribe sustainability, ethics and care within our techno-social relations and digitopian imaginaries of the future? What role can governance and citizens play in enabling these imaginaries?

Public Program co-curated by Rahul Gudipudi
In cooperation with Goethe-Institut Max Mueller Bhavan New Delhi

Fri, Jan 17, 2020 10 am — 7 pm
The Common Room Foundation, New Delhi, India

23.11. Authentizät und Feedback (Berlin)

Authentizität und Feedback:
Performances, Gespräche, Ausstellung

21.11.2019, 19:00 - 24.11.2019
ESPACE DIAPHANES, Dresdener Str. 118, 10999 Berlin

https://www.diaphanes.net/veranstaltung/authentizitaet-und-feedback-6049

Kaum eine Wahrheitsfigur des zeitgenössischen Subjekts scheint heute prekärer und wirkungsvoller, kaum eine Eigenschaft gesuchter und ferner, kaum ein Kriterium relevanter und zweifelhafter als »Authentizität«. Unverwechselbare Persönlichkeit, erlebte Erfahrung und mit solcher unterlegte Erzählungen und Urteile sind knappe Ressourcen im Kampf um Distinktion und Aufmerksamkeit, Macht und Bedeutung, Emanzipation und Autonomie.

Zugleich aber zeitigen massenhaft ausgewertete Daten über Verhalten und Vorlieben, Herkunft und Vita seltsame Rückwirkungen auf vermeintlich individuelle Erfahrungsgehalte und allgemeine Wahrheitshorizonte, formieren und kontrollieren algorithmische Funktionen Fremd- und Selbstbilder, reproduzieren und erschaffen technologische Medien alte und neue Konformismen und Ideologien.

Vom 21. bis 24. November befragen Performances und Gespräche – begleitet von einer Ausstellung, der Präsentation des Projekts »Einhunderttausend Wörter suchen einen Autor« (100000words.net) und dem Release der gleichnamigen Magazinausgabe DIAPHANES Nr. 8/9 – das bizarre Zusammenspiel von »Authentizität« und »Feedback«, stellen die daraus emergierenden Kräfte aus und auf die Probe und spielen mit den noch unbekannten Wirkungen in Kunst, Literatur, Diskurs.

Eröffnet wird das Festival mit einer Keynote von Tom McCarthy. An den Folgetagen laden wir zur Vernissage, zu Performances von Nicole Bachmann, Discoteca Flaming Star, Michele Pedrazzi und einem Konzert aus Stimmen von LXAR (Alexander Paulick & Andreas Reihse) mit anschließender Magazine-Release-Party. Und zu den Gesprächen »Authentizität und Feedback« (Barbara Basting, Claus Pias und Felix Stalder) und »Was ist ein Autor?« (Kathrin Röggla und Sandro Zanetti).

14.11. Menschen, Dinge, Natur: Drei Dimensionen der Digitalität (Wien)

14. November 2019, 16:30 - 18:30,
Institut für höhere Studien (IHS), Josefstädter Straße 39, 1080 Wien

https://www.ihs.ac.at/de/events/detail/event/termin/menschen-dinge-natur...

Digitalität ist gekennzeichnet durch eine enorme Erweiterung der Positionen, die in die mal mehr mal weniger konfliktreiche Verhandlung normativer Fragen (etwa, wer sind wir und was ist uns wichtig?) einfließen. Große historische Entwicklungen – Entstehung der Wissensökonomie, soziale Liberalisierung und Globalisierung – schufen ab den 1960er Jahren dafür den Raum und brachten bestehende Verfahren und Institutionen der Wissensordnung und der Repräsentation in die Krise. Denn sie sind nicht dafür ausgelegt, mit dieser Fülle an Positionen umzugehen. Parallel dazu schuf Digitalisierung eine neue Kommunikationsinfrastruktur, die darauf ausgerichtet ist, mit sehr großen Informationsmengen umzugehen und eine sehr hohe interne Komplexität zu organisieren.

Soziale und technische Entwicklungen erweitern aber nicht nur der Kreis der menschlichen Positionen, die sich sie artikulieren können (aber dabei natürlich nicht immer Gehör finden). Sie geben auch immer mehr Gegenständen die Fähigkeit, ihre Umwelt wahrzunehmen, diese Wahrnehmung zu analysieren und die Resultate dieser Analyse in irgendeiner Weise, wieder in die Umwelt einzuspeisen. Und sei es nur als Schranke, die sich öffnet, wenn man sich eine autorisierte Person nähert. Auch immer mehr biologische Akteure und Systeme werden mit Hilfe von Sensoren und Prozessoren in die digitale Kommunikationsraum eingebunden, von einzelnen Insekten bis zu umfassenden Meeresströmungen.

23.10. Die Open Dimension von Citizen Science (Zürich)

Ringvorlesung Partizipative Wissenschaftsakademie

«Citizen Science» und andere partizipative Forschungsansätze bekommen seit einigen Jahren immer grössere Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt haben technologische Entwicklungen zu einem Boom in der Bürgerwissenschaft geführt. Die Ziele der Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in die Wissenschaft sind vielfältig und reichen von der Stärkung benachteiligter Gruppen bis hin zur Vergrösserung von Datenbeständen.

In der Ringvorlesung diskutieren wir, was Citizen Science als Teil einer transformativen Wissenschaft ausmacht. Referent*innen und Diskutant*innen aus unterschiedlichen Disziplinen hinterfragen: Wie kann Citizen Science zu gesellschaftlich relevanter Forschung beitragen? Welches Potenzial haben partizipative Ansätze um den Dialog zwischen Gesellschaft und Forschung zu stärken? Was bedeutet exzellente Forschung für Citizen Science Projekte?

Ziel der Ringvorlesung ist es, ein differenziertes Verständnis des Konzeptes Citizen Science und dessen transformativem Potenzial zu diskutieren. Die Ringvorlesung wird von der Partizipativen Wissenschaftsakademie gemeinsam mit dem Citizen Science Center Zürich organisiert.

Die Open Dimension von Citizen Science
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr

Mit Gabi Schneider, swissuniversities, Bern, Aktionsplan Open Access
Diskutant: Prof. Dr. Felix Stalder, Zürcher Hochschule der Künste, Professor Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung

https://www.uzh.ch/cmsssl/de/outreach/events/rv/2019hs/citizen-science.html

17 - 19.10. Deep Horizon: The Cultures of Forecasting (Vienna)

October 17-19, 2019. Kunsthalle Wien Karlsplatz. PROGRAM ABSTRACTS

21.09. Open Score (Opening), Berlin

Sat. 21 September 2019, Opening, 19:00

20:00 TEMPLATES, Music Performance, Johannes Kreidler
21:00 Let’s make a salad. Homage to Alison Knowles
22:00 DJ Gigsta
23:30 DJ ROLUX-FOX

Acces and location: https://www.panke.gallery

10.07. Solidarität im Postdemokratischen und im Digitalen (Wien)

Diskussion im Rahmen der Ausstellung Change Was Our Only Chance

Solidarität im Postdemokratischen und im Digitalen mit

- Barbara Prainsack, Politologin, Leiterin der Forschungsgruppe Zeitgenössische Solidaritätsstudien, Universität Wien

- Oliver Marchart, Politologe, Professur für Politische Theorie, Universität Wien

- Felix Stalder, Professor für Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung, Hochschule der Künste Zürich

Kurzvorstellung Installation Change Was Our Only Chance in Anwesenheit von Time’s Up

Moderation: Elisabeth Falkensteiner

Eine utopische Zukunft verlangt eine kritische Gegenwart, in welcher die Dringlichkeit einer ökologischen, ökonomischen wie politisch-sozialen Veränderung ernst genommen wird. Das Rahmenprogramm will anregen über mögliche Alternativen und Strategien nachzudenken: Welche politischen Systeme können als emanzipatorische Modelle gedacht werden, sind postdemokratische Theorien Grundlagen für politische Prozesse auch in der digitalen Entwicklung? Welche Rolle spielt die Digitalisierung auch für Demokratisierungsprozesse?

Mittwoch 10 Juli, 2019 19:00 – 22:00

Angewandte Innovation Lab
Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Vienna, Austria

Offizielle Ankündigung

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