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27.2. Solidarität und kulturelle Aneignung (Linz)

Ich bin zu Gast bei Martin Wassermair's Diskursreihe!

Einspruch. Widerrede.
Globalisierung und kulturpolitische Kritik
Diskursreihe #3

Solidarität und kulturelle Aneignung

Das globale Finanz- und Wirtschaftssystem steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Doch mit ihr eröffnen sich auch bislang unbekannte Möglichkeiten solidarischen Handelns.

Zunächst aber kennzeichnet ein Widerspruch die Entwicklung: Soziale Interaktionen und vernetztes Wissen gewinnen an Bedeutung, während die Privatisierung kultureller Inhalte immer aggressiver um sich greift. Was sind also tatsächlich notwendige Voraussetzungen für neue Produktionsweisen?
Und wie trägt die Kultur des Digitalen zu einer gerechten Gesellschaft bei?

Felix Stalder ist Medientheoretiker, Kulturwissenschafter und
Publizist und lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

27. Februar 2018 - 19:30
Pfarrplatz 18 - Linz
Eintritt frei

http://www.raum-schiff.at

http://www.hashtag-publik.at

15.2. The Digital Condition: Book Launch & Discussion (London)

Thursday February 15th,
17.30-19.00
Room: RHB 142
Richard Hoggart Building,
Goldsmiths University
London
RHB 142 is fully accessible.

Free, All Welcome

In his new book new book “The Digital Condition” (Polity Press, Feb. 2018) Felix Stalder argues that Referentiality, communality, and algorithmicity have become the characteristic cultural forms of the digital condition because more and more people – in more and more segments of life and by means of increasingly complex technologies – are actively (voluntarily and/or compulsorily) participating in the negotiation of social meaning. They are thus reacting to the demands of a chaotic, overwhelming sphere of information and thereby contributing to its greater expansion. It is the ubiquity of these cultural forms that makes it possible to speak of the digital condition in the singular.

The goals pursued in these cultural forms, however, are as diverse, contradictory, and conflicted as society itself. It would therefore be equally false to assume uniformity or an absence of alternatives in the unfolding of social and political developments. On the contrary, the idea of a lack of alternatives is an ideological assertion that is itself part of a specific political agenda. Indeed, advanced democracies are faced with a profound choice, to continue their long slide towards post-democratic authoritarianism or reinvent democracy for the digital condition.

09.12. Leben und Arbeiten in einer algorithmischen Institution (Zürich)

Workshop im Rahmen der SARN (Swiss Artistic Research Network) Konferenz 2017, mit knowbotiq (Huebler / Wilhelm), Felix Stalder, Correspondent: Hans-Christian Dany

Zeit: 14:30 - 16:00
Ort: Untergeschoss der Bibliothek

Weitere Informationen: http://sarn.ch/new-redirector-page/upcoming-symposium-2016-zuerich/

30.11. HKW, 1948 Unbound (Berlin)

© Gerald Nestler | New York hedge fund office, detail, 2015

30.11. 9 pm:
Giuseppe Longo, Gerald Nestler, Felix Stalder
Run 4: Bound by Contingency

Since 1948, computational strategies for the modelling of evolutionary systems emerged that enable a powerful treatment of random processes. Is randomness intrinsic to nature? Is there randomness in computing? Giuseppe Longo addresses these questions by comparing biology’s functional variations and the stock market’s wild fluctuations, showing the forms and metrics of stability and instability in evolutionary and artificially tuned systems. Gerald Nestler further explores this form of creating profit from volatility, highlighting its generic potential – and our duty – to live up and calibrate to a world driven by contingency. Felix Stalder then looks at how these frictions and feedbacks play into political and social questions surrounding this technospheric menagerie.

Program of the entire day: https://www.hkw.de/en/programm/projekte/veranstaltung/p_136819.php

Program of the entire event (30.11.-2.12): https://www.hkw.de/en/programm/projekte/2017/1948/programm_129344/verans...

22.11. Good Hack, Bad Hack? (Zürich)

GOOD HACK – BAD HACK?

Öffentliche Talkrunde mit: Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo (Künstler, !Mediengruppe Bitnik), Ivan Bütler (Ethical Hacker, Compass Security), Dr. Gleb J. Albert (Historiker, Universität Zürich), Marc Henauer (Leiter der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI, Nachrichtendienst des Bundes NDB); mit einer Bilanzierung von Prof. Dr. Felix Stalder (Medienwissenschaftler, Zürcher Hochschule der Künste)

Moderation: Dr. Dominik Landwehr (Digital Brainstorming)

Die Themen Privacy und Datensicherheit sind eng miteinander verbunden – vor allem wenn es darum geht, Daten vor ungewolltem Zugriff zu schützen. Angriffe auf die Datensicherheit erfolgen aber nicht nur in krimineller Absicht, sondern auch zum Schutz staatlicher Interessen oder mit dem Ziel, verdeckte Machenschaften ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Wiederum andere betreiben das Hacken von Daten als ein «Sport», um ihre Fähigkeiten als Computer-Cracks zu testen oder verfolgen das Ziel, den Zugang zu exklusiven Informationen zu demokratisieren. Die Talkrunde diskutiert das kontroverse Thema aus der Perspektiven von Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst sowie aus Sicht des Nachrichtendienstes. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob und unter welchen Bedingungen das (legale und illegale) Hacken von Informationen eine legitime Praxis ist und welche gesellschaftlichen, politischen oder auch ökonomischen Implikationen damit verbunden sind.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Plattform Digital Brainstorming des Migros Kulturprozent statt.

Details: https://collegium.ethz.ch/reflecting-privacy/

Der Anlass ist Teil der Themenwoche «Reflecting Privacy», welche vom 20. bis 25. November 2017 am Collegium Helveticum stattfindet. Wochenprogramm siehe: https://collegium.ethz.ch/reflecting-privacy/

18.11. Wir sind mehr als Daten! (Dortmund)

Amazon ist die Speerspitze der neuen Arbeitsverhältnisse in der digitalen Wirtschaft. Jede Bewegung wird erfasst, ausgewertet und optimiert. Die Grenzen zwischen Menschen und Maschinen verschwimmen. Sie sind einfach Bestandteile einer sich dauernd ändernden Matrix der Wertschöpfung und Ausbeutung. Wer keine Höchstleistung bringt, dessen Vertrag wird nicht verlängert. Zugleich ist Amazon offen für Menschen, die sonst kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.

Die Künstlergruppe knowbotiq (Nina Bandi, Yvonne Wilhelm, Christian Hübler) und Interkultur Ruhr laden Streikführer von der Gewerkschaft ver.di, Karsten Rupprecht und Tim Schmidt, Alisa Cusic, Sprecherin der verdi-Vertrauensleute und Amazon-Mitarbeiterin am Standort Rheinberg, den Autor Hans-Christian Dany (u.a. „Morgen werde ich Idiot, Kybernetik und Kontrollgesellschaft“) und den Medientheoretiker Felix Stalder („Kultur der Digitalität“) zu einem offenen Diskussionsabend ins Chancen-Café 103 an den Borsigplatz in Dortmund, in unmittelbare Nähe zum neuen Logistikpark an der Westfalenhütte.

Sa. 18.11.2017, 19:00 Uhr
Chancen-Café 103
Oesterholzstraße 103
44145 Dortmund

http://knowbotiq.net/amazonian-flesh
www.borsig11.de

10.11. Hybernormal Hybrids (Wien)

World-Information Institute in cooperation with springerin and WERK X:

Friday 10.11. 2017, Petersplatz 1, A-1010, Vienna

Lectures, Discussion, Screenings, Performance 18h – 24h

Boundaries between humans and machines are blurring. Complex assemblages from biological agents, communicating objects, technical protocols, and automated decision-making processes become “hypernormal hybrids”. In the mechanical logic of this augmented reality, however, the dimension of the social is not to be grasped. Between super-empowered individuals and the “obsolescence of man” this results in unpredictable turbulences. How to identify the fault lines of these hybrid systems and what options of human action remain?

18:00 – 19:00

Prisoners of Reason: S. M. Amadae

Moderator: Christian Hoeller

19:30 – 21:00

Animal & Machine Intelligence: Stefan Woltran,Susana Monsó

Moderator: Felix Stalder

21:00 – 24:00

Screening/Performance: Napalm Tree, ca.tter & mstep, Boris Kopeinig, Plak, u.a.

Videoinstallation: Painted by Numbers

Hosted by Konrad Becker and Felix Stalder

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4.11. Digitale Welt – Analoge Erfahrung (Bern)

Forum für Universität und Gesellschaft

Veranstaltungsreihe Winterhalbjahr 2017/2018
Digitale Welt – Analoge Erfahrung

4. und 25. November 2017, 27. Januar, 24. Februar und 17. März 2018

Jeweils 9 – 13 Uhr in der UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern; Raum A003

Die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einsetzende Digitalisierung hat eine tiefgreifende Veränderung aller Lebensbereiche bewirkt. Dieser digitale Wandel ist noch im vollen Gange. Laufend werden neue Technologien entwickelt, darauf aufbauend Anwendungen realisiert und im Arbeitsleben wie privaten Alltag adaptiert. Immer neue Schlagworte charakterisieren verschiedene Aspekte der Digitalisierung: Begriffe wie «Big Data», «Smart Cities» oder «Industrie 4.0» stehen für technologiebasierte Konzepte, «Social Media» und «Web 2.0» für gesellschaftliche Nutzung, «Uber» sowie «AirBnB» für neuartige Geschäftsmodelle.

Der Prozess des digitalen Wandels stellt bestehende Denk- und Handlungsmuster in Frage und erfordert neue Kompetenzen in einer sich rasch ändernden gesellschaftlichen Realität. Dabei sind nicht nur positive Auswirkungen herauszuheben, sondern auch fragwürdige oder gar gefährliche Folgen zu beachten. Entsprechend wird das Thema Digitalisierung in Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft sehr ambivalent diskutiert: Wohin führt die Digitalisierung? Was macht sie mit uns, und mit unserer Art zu arbeiten, zu lernen, zu leben? Wie verändert sie unsere Wahrnehmung der Welt? Sind wir den Auswirkungen der Digitalisierung im Guten wie im Schlechten ausgeliefert oder können wir sie steuern und entsprechend unserer gesellschaftlichen Zielvorstellungen gestalten?

1/2.11. City/Data/Explosion (Hamburg, Bremen)

update: 29.11.17. Mitschnitt ist online:

Felix Stalder: Gemeinschaftliche Praxen & Formationen in einer Kultur der Digitalität

Mi, 1. November, 20:00 // Internationales Bildungszentrum dock europe // Bodenstedtstr. 16 (ehemalige Kaserne), Zugang über Hinterhof, 2. Stock West // Hamburg-Altona

Do, 2. November, 20:00 // kunst-und kulturverein spedition // Beim Handelsmuseum 9/Güterbahnhof // 28195 Bremen

Vortrag und Debatte von und mit Felix Stalder (Zürich/Wien)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe city/data/explosion

Wie beeinflussen Digitalisierung und Vernetzung Kultur und Selbstorganisation? Welche Perspektiven ergeben sich daraus, zwischen einer autoritären, postdemokratischen Zukunft oder der Entwicklung einer offenen Gesellschaft?

Für Felix Stalder ist Gemeinschaftlichkeit ein charakteristisches Merkmal einer Kultur der Digitalität: Nur kollektiv “können Bedeutungen stabilisiert, Handlungsoptionen generiert und Ressourcen zugänglich gemacht werden.” Durch Beobachtungen, wie Digitalisierung und Vernetzung unsere Kultur und unsere Formen der (Selbst)organisation beeinflussen (während daraus wiederum Bedarf für eine weitere informationelle Transformation erwächst) lassen sich die vielschichtigen Veränderungen in unserer Gesellschaft, in ihrem Zentrum und in ihren “Peripherien” nachzeichnen und einordnen.

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