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25.09. Algorithmic Regimes and Generative Strategies (Vienna)

Algo_Konf_logo I'm very proud to announce our new conference by the World Information Institute, in cooperation with the Institute for Design & Assessment of Technology at the Vienna University of Technology, Faculty of Informatics.

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Englisch and Deutsch

Update: Konferenz Reviews:

Herrenhäuser Gespräch - Freiheit als Illusion? (ndr.de)

NDR Kultur - 12.04.2015 20:00 Uhr Autor/in: Kühn, Ulrich

Sonntagsstudio: Herrenhäuser Gespräch - Freiheit als Illusion?

Um den allgegenwärtigen Einfluss des Internets geht es beim Herrenhäuser Gespräch: Wie verändert sich unser Dasein? Zappeln wir längst wie Fliegen im Netz der Konzerne?

Der Einfluss des Internets ist so mächtig geworden, dass wir ihn häufig nicht mehr bemerken. Aber wie verändert sich unser Dasein in Abhängigkeit von einer Struktur, die als Verlängerung und Ergänzung des menschlichen Hirns ins Leben ragt? Manche meinen, wir zappelten längst wie hilflose Fliegen im Netz der Konzerne und Superhirne, angelockt durch große Versprechen von Freiheit und Transparenz. Oder sind diese warnenden Rufe, die jüngst immer lauter wurden, nichts als dumpfer Kulturpessimismus?

(download mp3 74MB)

<nettime> nottime: the end of nettime

On 1 April Ted Byfield and I announced the end of @nettime_l as a kind of backhanded joke, see below. Really amazing, however, were the responses that came in over the last few days which you can find on the nettime archive, including Ted's and mine. I also explained our reasoning in a short interview by Dirk Gehlen (in German), which centers around a line by Hannah Arendt “Power arises only where people act together, not where people grow stronger as individuals.”


Dear Nettimers, present and past --

The first nettime message was sent on 31 May 1995,[1] almost twenty
years ago. A lot has happened since then, and we're proud of how well
this list, and the larger nettime 'neighborhood,' has traced many of
these epochal changes. The list's alumni/ae is a who's who of critical
culture across an incredible range of fields. They -- really, *you*
-- have helped to redefine activism, shape national and international
legal and economic reforms, lead international cultural festivals and
some of the world's most famous musems, produce astonishing works of
art, write fiction and nonfiction that's won awards and redefined
entire disciplines, and build crucial free and open-source software,
to name just a few things. And those are just the 'heroic' stories.
There are many more obscure ones that, if anything, are even more
impressive, as even a quick glance at nettime's Wikipedia entry will
show.[2] A few nettimers have passed away, and we miss them dearly,
still. Moreover, most like-minded projects of a similar age have

Die kontrollierte "Freiheit" (Interview SWR2)

Hier noch ein kurzes Interview zur Thema Freiheit im Internet und ob wir was tun können, um die Macht der grossen Konzerne (und der Geheimdienste) wieder einzudämmen.

(download, mp3, 8MB)

9:08 min | 16.3. | 8.10 Uhr | SWR2 Journal am Morgen | SWR2

All Watched Over by Algorithms, Panel at Transmediale 2015

This is the introduction to the panel I moderated at transmediale 2015, Capture all. It is followed by presentations of Matteo Pasquinelli, Antoinette Rouvroy, and Evgeny Mozorow, followed by a general discussion. Well worth watching the whole thing!

Springerin: Kritische Netzpraxis (01/2015)

Update 30.01.2015: Summary of the panel discussion for the presentation of this issue, wiht Zoran Pantelic, Marina Grzinic, Konrad Becker, MAK 20.01.2013

Die neue Ausgabe der Zeitschrift springerin, hefte für gegenwartskunst, zum Schwerpunktthema "Kritische Netzpraxis" wurde als Zusammenarbeit von springerin und uns vom World-Information Institute realisiert.

Der Diskurs über kritische Netzpraktiken wird seit Langem von einer Vielzahl von Instanzen und – anfangs oft „illegitimen“, ja außerinstitutionellen – Akteuren geführt. Eine der wichtigsten Vermittlungsplattformen, etwa zeitgleich mit der springerin entstanden, ist das Institut für neue Kulturtechnologien (Public Netbase – t0), später umbenannt in World-Information Institute. Nachdem sich dessen Gründung kürzlich zum 20. Mal jährte, wollen wir in dieser gemeinsam konzipierten Ausgabe die wichtigsten Stationen und Entwicklungslinien des anhaltenden Netzdiskurses aufrollen.

Solidarity In The Euro-Crisis (Slow Politics Conference, Berlin 11.2014)

SLOW POLITICS investigated perspectives for a precarious generation that is deeply concerned about its rights, liberties and privileges: How can a communal feeling arise in Europe if national self-interests prevail? How can we practice transparency if secret services are booming beyond public control? How can our mobile societies restore inner peace if migrants are always "the others"? How can we save the environment if consumerism and economics remain rampant? 

What happens to free access to culture and knowledge if public institutions continue crumbling? On its third day of Public Talks SLOW POLITICS dealt with these future concerns in five panels and explored the common denominator linking all these issues.


Technopolitics Salon „Die post-anthropologische Kondition?“

"Nicht der Algorithmus ist pervers, sondern die Situation in der er lebt."

Die Technowissenschaften haben ein Niveau erreicht, das es ihnen ermöglicht, Natur nicht nur zu erforschen oder zu verstehen, sondern aktiv zu gestalten. Der Salon Technopolitics stellt sich die Aufgabe, die Black Box des Fortschritts zu öffnen. Lassen sich aus der Analyse der Gegenwart die zukünftigen Entwicklungslinien des informationsgesellschaftlichen Paradigmas ableiten? Was kommt nach der Informationsgesellschaft, etwa ein „Grüner Kapitalismus“? Diesen Fragen stellen sich die feministische Science-Studies-Autorin Jutta Weber (Paderborn), der Künstler und Forscher Gerald Nestler (Wien/London) und Netzkultur-Theoretiker Felix Stalder (Zürich/Wien) durch Keynote-Vorträge. In der zweiten Hälfte des Abends werden die Themen diskutiert, unter Beteiligung des Technopolitics-Arbeitskreises, mit Freunden, Bekannten und Publikum. Eingeführt und moderiert wird der Abend von Technopolitics-Gründer Armin Medosch.

Mein Vortrag: "Politik der Alogrithmen" beginnt bei 11:30 und dauert ca 25 Minuten.
@"Vienna Open", organisiert durch Technopolitics.

Der Hacker als Produzent (Buchkapitel)

Update, 11.02.2014 Unter dem, eigentlich viel besseren, Titel "Autorschaft und Freiheit" bei den Freunden in der Berliner Gazette republiziert.

Soeben erschienen! "Hacking" (Edition Digital Culture 2). Herausgegeben von Dominik Landwehr, Migros Kulturprozent & Christoph Merian Verlag Basel, Okt. 2014. Mit Beiträgen von: Hannes Gassert, Verena Kuni, Claus Pias, Felix Stalder und Raffael Dörig. Hier ist meiner.

Künstler und Hacker sind beides zeitgenössische Typen eigenwilliger Autorschaft. Sie verkörpern auf unterschiedliche Art, Ansätze was es heisst, heute als autonomer Produzent, und nicht etwa als Auftragnehmer, tätig zu sein. Als Grundlage ihrer Autonomie entwerfen sie jedoch sich diametral widersprechende Vorstellung von Freiheit. Für den Künstler steht Freiheit im emphatischen Sinn am Anfang seiner Arbeit. Diese Freiheit rechtfertigt oder erfordert gar einen demiurgischen Akt der Setzung, aus dem heraus sich die Arbeit entfaltet und der die enge Verbindung zwischen „Autor“ und „Werk“ begründet. Der Hacker hingegen beginnt mit der Erfahrung grösster Unfreiheit. Die Arbeit des Hackers entfaltet sich in der Auseinandersetzung mit einem übermächtigen System,1 in dem, auf den ersten Blick, alle Handlungsoptionen (fremd)bestimmt sind. Sich dennoch Momente der Freiheit zu erobern, ist das Ziel des Hackers.

Krieg der Daten gegen die Kommunikation, Le Monde Diplomatique, de (2.2014)

"Krieg der Daten gegen die Kommunikation" war der Titel, den ich der LMD vorgeschlagen hatte. Wurde wohl aus Platzgründen gekürzt...
Le Monde diplomatique, 2.2014
In der zweiten digitalen Phase
Daten versus Kommunikation

Seit Edward Snowdens Enthüllungen der umfassenden Überwachung (fast) aller Kommunikation lässt es sich nicht mehr leugnen: Die Internetrevolution befindet sich in ihrer gegenrevolutionären Phase. In den 1990er Jahren war sie angetreten, um durch Dezentralisierung, Kooperation und Transparenz neue Möglichkeiten individueller und kollektiver Autonomie zu schaffen. Heute nehmen Bestrebungen Überhand, die eben gewonnene Freiheit durch neu ausgerichtete Kontrollmechanismen wieder einzufangen und zu neutralisieren. Standen in der ersten Phase die Möglichkeiten der Kommunikation im Fokus, sind es in der zweiten Phase das Sammeln und Auswerten von Daten.

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