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25.09. Algorithmic Regimes and Generative Strategies (Vienna)

Algo_Konf_logo I'm very proud to announce our new conference by the World Information Institute, in cooperation with the Institute for Design & Assessment of Technology at the Vienna University of Technology, Faculty of Informatics.

Full details:

http://world-information.net/algorithmic-regimes-and-generative-strategies/ (Englisch)

http://world-information.net/algorithmische-regime-und-generative-strate... (German)

25.06.2015 11:00 - 20:00
Kuppelsaal, TU Wien, Karlsplatz 13.

06.09. Tracing Information Society (Vienna Open)

Vienna Open, 4.9.2015, 22:00
Ort: Mobiles Stadtlabor, Karlsplatz, Wien

Tracing Information Society, ist die erste öffentliche Präsentation eines work-in-progress der Arbeitsgruppe Technopolitics, die gemeinsam eine Timeline erstellt, welche die Entwicklungslinien der Entstehung des Informationszeitalters nachzeichnet. Der Technopolitics Arbeitskreis versteht die Timeline als Medium, um komplexe historische Zusammenhänge visuell zu thematisieren. Die Timeline wird als „artistic device“ benutzt, um auf verschiedene Genealogien der Informationsgesellschaft aufmerksam zu machen.

Mehr Information: Vienna Open Programm

Technopolitics Salon

Technopolitics bezeichnet den Versuch, einen theoretischen Rahmen zu entwickeln, der es ermöglicht, komplexe und vielschichtige historische Entwicklungen in ihrem Zusammenwirken zu verstehen. Zunächst, seit 2009, gemeinsam entwickelt von Brian Holmes und Armin Medosch, so existiert seit 2011 eine Arbeitsgruppe Technopolitics in Wien. Zu deren Kern zählen neben Medosch Sylvia Eckermann, Gerald Nestler, Felix Stalder, Axel Stockburger, und Ina Zwerger. Gemeinsame Auftritte von Technopolitics umfassten u.a. Coded Cultures 2011 und Vienna Open 2014.

http://www.thenextlayer.org/Technopolitics

Politics of Data – Between Post-Democracy and Commons

The presentation at the conference Data Traces was in German, hence also the slides. Below is unedited live written english translation created by Felix Gerloff. It's a impressive on-the-spot summary, but don't parse words.

Felix Stalder: "Politics of Data – Between Post-Democracy and Commons"

– culture as "trade floor" of meaning / interpretation
– topic: how the structure of theses processes of debating meaning in culture changed
– significant change today: big data sets instead of small data
– the quantitative change quickly becomes a qualitative change, because it needs different approaches to deal with big data

08.07. Un/Stable Infrastructures (Leuphana University, Germany)

Un/Stable Infrastructures: Closing Workshop
08.07.2015 18:00
Digital Cultures Research Lab

With: Kat Jung­ni­ckel (Lon­don), Renée Ridgway (Ams­ter­dam / Luüne­burg), Tre­vor Pinch (It­ha­ca), Urs Stäheli (Ham­burg), Fe­lix Stal­der (Vi­en­na / Zürich)

Ve­nue: Cent­re for Di­gi­tal Cul­tu­res, Sülz­tor­s­traße 21–35, 21335 Lüne­burg

More information: Center for Digital Cultures

15/16.06. Radical Open Access (Coventry, UK)

Panel 5. Chains of Equivalence: From Open Knowledge to Internet Piracy

Panel 5 will discuss the extent to which the open access movement is capable of establishing what the political philosopher Ernesto Laclau called ‘chains of equivalence' with other movements and struggles that are also dealing with aspects of openness – not just those associated with open knowledge, open science, open data, grey literature, altmetrics and so on, but also those areas in the arts, humanities and social sciences that conceive digital media more explicitly in terms of power, conflict and violence. Those associated with critical media theory, p2p networks and so-called ‘internet piracy’, for example. Can open access entertain the idea of establishing chains of equivalence without succumbing to fantasies of consensus, the sharing of standards and even interoperability. Would interoperability, in which a multitude of distributed systems, platforms and repositories are indexed and linked, so that their contents can be located by all the main search engines and harvesters, not render undesirable the idea of having a plurality of open movements, theories and philosophies that may at times conflict and contradict one another, but which can nevertheless contribute to the construction of a common, oppositional horizon?

Speakers:
Dominique Babini (CLACSO) - Skype
Felix Stalder (Zurich University of the Arts) - Skype
Stevphen Shukaitis (University of Essex)

Chaired by: Gary Hall (Coventry University)

"Es gibt keine Alternative” – oder doch? Commons werden zu Laboren der gesellschaftlichen Erneuerung

Geschrieben für die Berliner Gazette, erschienen am 27.04.2015

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Von “collaborative commons” (Jeremy Rifkin) bis hin zu “atmospheric commons” (Naomi Klein) – Gemeinschaftseigentum, also Commons, ist in gesellschaftspolitischen Debatten in aller Munde. Das aktuelle Interesse nährt sich aus der tiefen Krise der kapitalistischen Ordnung, die sich nicht nur in der Finanzkrise, sondern vor allem in der Umweltkrise manifestiert.

In der gegenwärtigen Krise werden fundamentale Konstruktionsmängel deutlich. Beispielsweise: Die „Umwelt“ wird als Externalität betrachtet, aus der man Rohstoffe entnehmen kann oder, in die man Abfall entsorgen kann, ohne dass dies ins ökonomische Kalkül einbezogen werden muss.

Dieses Problem kann auch ein „grüner Kapitalismus“ nicht lösen. Denn Kapitalismus braucht solche Externalitäten. Ohne diese hört er auf, Kapitalismus zu sein. Das heißt: ein System, welches auf das Ziel der Kapitalanhäufung – und eben nicht auf andere Ziele – ausgerichtet ist. Das ist kein neuer Gedanke. Wirtschaftshistoriker Karl Polanyi hat ihn bereits in den 1940er Jahren sehr klar formuliert. Aber heute sind die Folgen dieses Problems in Gestalt der Umweltkrise mehr als deutlich sichtbar. Und es ist schwer vorstellbar, wie der Kapitalismus, trotz aller Innovationsfähigkeit, dieses Problem angehen kann.

02.06.2015 net:25 | net:future (Wien)

25 Jahre Internet in Österreich

Dienstag, 2. Juni 2015, Festsaal der Universität Wien

Wenn wir einen Blick in die net:future wagen, wohin entwickelt sich die digitale Technologie der nächsten 20 Jahre? Wird sich der Trend, immer und überall „hyperconnected" zu sein weiter fortsetzen? Welche Daten und welche Maschinen werden in Zukunft unser Leben und unsere sozialen Interaktionen positiv beeinflussen? Wird sich unser persönliches Verhältnis und unsere Einstellung zur Technologie verändern und wenn ja, wie gehen wir damit um?

Am ersten Tag unserer net:25 Veranstaltung werden Vortragende aus den Bereichen Politik, Robotik, Philosophie, Ethik und Science Fiction versuchen, sich diesen Antworten zu nähern.

Konferenzsprache: Englisch

15:30 | Panel 2: Hyperconnected Tools und der Ruf nach einem digitalen Regelwerk

Moderation: Mirjam Kühne, RIPE Labs, RIPE NCC

Jessica Barker, Cyber Security Consultant
Phil Zimmermann, Erfinder von Pretty Good Privacy
Louis Pouzin, Erfinder von Datagrams, Open Root, Internet-Aktivist
Felix Stalder, Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste

Vollständiges Program

Herrenhäuser Gespräch - Freiheit als Illusion? (ndr.de)

NDR Kultur - 12.04.2015 20:00 Uhr Autor/in: Kühn, Ulrich

Sonntagsstudio: Herrenhäuser Gespräch - Freiheit als Illusion?

Um den allgegenwärtigen Einfluss des Internets geht es beim Herrenhäuser Gespräch: Wie verändert sich unser Dasein? Zappeln wir längst wie Fliegen im Netz der Konzerne?

Der Einfluss des Internets ist so mächtig geworden, dass wir ihn häufig nicht mehr bemerken. Aber wie verändert sich unser Dasein in Abhängigkeit von einer Struktur, die als Verlängerung und Ergänzung des menschlichen Hirns ins Leben ragt? Manche meinen, wir zappelten längst wie hilflose Fliegen im Netz der Konzerne und Superhirne, angelockt durch große Versprechen von Freiheit und Transparenz. Oder sind diese warnenden Rufe, die jüngst immer lauter wurden, nichts als dumpfer Kulturpessimismus?

(download mp3 74MB)

22.04.2015 Station 21 (Zürich)


Gespräch zu Krisen & Technologischen Paradigmen
22. April 2015, 19 Uhr

Felix Stalder, Medientheoretiker und Dozent (Zürich/Wien) im Gespräch, ausgehend von Verweisen und Referenzen in der künstlerischen Arbeit paradise now 2.0 von Alexander Tuchacek (10.4 – 9.05) zum Verhältnis von Mensch-Maschine, über Momente der Krise und den Wechsel von technologisch-ökönomischen Paradigmen.

Felix Stalder beschäftigt sich mit politischen, ökonomischen und kulturellen Dimensionen der Informations- und Wissengesellschaft. Arbeitsschwerpunkte bilden die Veränderung der Wissenordnung (Stichwort : Open Source, Wissensallmende, Autorschaft), die strukturell-räumlichen Veränderungen sozialer Prozesse (Stichwort: Translokalität und Space of Flows) und Theorien der Netzwerke.

Ort
station21
Stationsstrasse 21
8003 Zürich

info@station21.ch

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