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03.-04.03. Elevate Festival (Graz)

Talks & Events - 18 February, 2017 - 11:51


I will be at the elevate festival in Graz. On Friday I'll be participating in two panels. First "Autonome Maschinen - Kontrollierte Menschen?" and in the panel Painted by Numbers" which is connected to the installation by the same name, developed my Konrad Becker and myself, which will also be shown (04-10-03). There will be a proper opening on Saturday, March 4, 17:00 -18:00.

21.02. Kultur der Digitalität (Zürich)

Talks & Events - 18 February, 2017 - 11:05

Im Mittelpunkt des Vortrags wird sein aktuelles Buch „Digitalität der Kulturen“ stehen, in dem er die Herausforderungen einer chaotischen und überbordenden Informationssphäre beschreibt sowie deren Auswirkungen auf alte kulturelle Ordnungen. Etablierte Ordnungsmechanismen wie Zeitungen, Archive und Museen stecken in einer tiefen Krise., Neue Ansätze entstehen, die gemäss Stalder auf drei Formen aufbauen: auf Referentialität (dem Auswählen, Sortieren und Verändern bestehender Informationen), Gemeinschaftlichkeit (der Herausbildung horizontaler Gruppen als eigentliche Subjekte) und Algorithmizität (der Vorsortierung der (informationellen) Welt durch automatisierte Prozesse). Welche Welt wir damit schaffen, ist offen, denn sowohl autoritäre Strukturen wie auch Erweiterung demokratischer Mitbestimmung lassen sich so verwirklichen.

Datum: Dienstag, 21. Februar 2017, 18:30 bis 20:00 Uhr
mit anschliessendem Apéro

Ort: Amt für Jugend und Berufsberatung
Fachstelle Bibliotheken
Schulungsraum "Hof 1+2" (vis-à-vis Haupteingang)
Dörflistrasse 120
8050 Zürich-Oerlikon

Veranstalter: Fachstelle Bibliotheken

26.01. - 03.02 Tracing Information Society – a Timeline: Technopolitics @ TM (Berlin)

Talks & Events - 24 January, 2017 - 12:50

Die transmediale präsentiert in Kooperation mit Technopolitics die Ausstellung Tracing Information Society – A Timeline, die vom 27. Januar bis zum 5. Februar 2017 in der nGbK gezeigt wird.

Für Tracing Information Society—a Timeline verwandelt die Wiener Forschungsplattform Technopolitics den Ausstellungsraum in einen kuratierten Wissensraum: Eine 12 m lange Timeline zeigt die Entstehung der Informationsgesellschaft von 1900 bis heute. Die Besucher_innen erleben Herausbildung, Transformation und Wirkungsmacht der Informationsgesellschaft in ihren vielfältigen Bezügen zu kulturellen, wissenschaftlichen oder politischen Ereignissen, während sie sich an der Zeitleiste entlang bewegen. Ziel des Projektes ist es, zur Kritik und Überwindung der neoliberalen Informations(un)ordnung beizutragen.

In Form eines "Time-Tables" stellt Technopolitics eine umfangreiche, mit einzelnen Einträgen auf der Timeline korrespondierende Sammlung an weiterführenden Informationsmaterialien zur Verfügung, um eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen.

Begleitend zu der Ausstellung findet ein Rahmenprogramm bestehend aus Workshops, Vorträgen und Salons statt. Unter den Teilnehmer_innen sind Wolfgang Ernst, Anselm Franke, Margarete Jahrmann, Cornelia Sollfrank, Geoff Cox, Jacob Lund, Verina Gfader, Anne Kølbæk Iverson, Winnie Soon, Anke Hennig, Clemens Apprich.

Eröffnung: 26. Januar 2017, 19:00 Uhr
Laufzeit: 27. Januar – 5. Februar 2017 (täglich 12–19 Uhr, Mi–Fr bis 20 Uhr)

Die Algorithmen, die wir brauchen

my publications - 16 January, 2017 - 19:36

Foto: jurvetson unter CC-BY 2.0.

Netzpolitik.org und die Rosa Luxemburg Stiftung (auch als PDF) haben einen erweiterte, redigierte, deutsch-sprachige Fassung meines Vortrags vom 3.12. publiziert. Danke an beide für die Redaktion und Koordination.

Ein ">kurzes Radiogespräch zur Thematik (17.01), Radio Corax.

25.01. Veränderung durch Digitalisierung –Lernen von anderen Branchen. Keynote, (Berlin)

Talks & Events - 8 January, 2017 - 21:45

Update: Dokumentation der Veranstaltung, mein Vortrag.

Veranstaltung aus der Reihe „Hochschulperspektiven“, Fernuniversität Hagen.

https://www.fernuni-hagen.de/themen/hochschulperspektiven.shtml

Thema der Veranstaltung:

Die Digitalisierung hat in einigen Branchen der Wirtschaft bereits zu eklatanten Veränderungen geführt und den Kern von Herstellungs-, Vertriebs- und Arbeitsprozessen in Frage gestellt. In den „Pionierbranchen“ Medien und Musik sind Anpassungen über völlig neue Geschäftsmodelle erfolgt.

Auch Hochschulen müssen sich auf derartige Einschnitte vorbereiten. Hier gilt es von anderen Bereichen zu lernen und die Dynamik der Veränderungsprozesse, die auch das Lernen und Lehren beeinflussen, rechtzeitig mitzugestalten.

Wann:
25. Januar 2017, 11 – 17.15 Uhr

Wo:
Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
Hiroshimastraße 12 – 16
10785 Berlin-Tiergarten

Flyer mit Programm

24.01. Sozial im Netz (Keynote via Skype)

Talks & Events - 8 January, 2017 - 21:38

Keynote zu „Kultur der Digitalität“ (via Skype)

Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität wurden zu den charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, weil sich immer mehr Menschen auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien aktiv in die Verhandlung von sozialer Bedeutung einschreiben (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiteren Ausbreitung bei. Die Allgegenwart dieser Formen macht es sinnvoll, überhaupt von der Kultur der Digitalität im Singular zu sprechen.

http://caritas-fachtag.de/ueber-den-fachtag/

Über den Fachtag

*Das Digitale gewinnt in der Sozialen Arbeit kontinuierlich an Bedeutung. Aber immer noch gibt es viele Vorbehalte. Zahlreiche Mitarbeitende in der Sozialen Arbeit und der Pflege wissen (noch) nicht, welche Chancen und Potenziale, aber auch Risiken in Sozialen Medien für ihre Arbeit und die Kommunikation mit Klienten und Bewohnern liegen.

Kreativität, Schnelligkeit und große Reichweite

Ob als Sprachrohr für sozialpolitische Botschaften, als niederschwelliger Zugang zum Hilfesystem oder als Kommunikationsplattform, als gezielte Ansprache von Unterstützern oder schnelle Übermittlung von Botschaften und Informationen: Facebook, Blog, Snapchat und Co. setzen Energie und Kreativität frei und übertreffen herkömmliche Kommunikationswege mit Zielgruppen in der Sozialen Arbeit und Pflege in Flexibilität, Schnelligkeit, Reichweite und Dialogmöglichkeiten.

Die Digitalisierung wird von vielen Fragen begleitet

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Wissensgesellschaft, in: Smarte Worte. Das kritische Lexikon der Digitalisierung

my publications - 7 January, 2017 - 00:41

Ich habe den Eintrag zur "Wissensgesellschaft" für Smarte Worte. Das kritische Lexikon der Digitalisierung verfasst. [ PDF]

Aus dem Vorwort der HerausgeberInnen:
Immer weitere Bereiche unseres Alltags und unseres öffentlichen Lebens werden von intransparenten und nicht mehr nachvollziehbaren technischen Systemen beeinflusst oder gar gesteuert. Der US-amerikanische Juraprofessor Frank Pasquale spricht in diesem Zusammenhang von einer Black-Box-Gesellschaft. Angesichts der zu befürchtenden und schon jetzt zu beobachtenden Entdemokratisierungstendenzen ist es unserer Ansicht nach dringend an der Zeit für ein kritisches Auspacken dieser algorithmischen Systeme und der dahinterstehenden Geschäftsmodelle des Überwachungskapitalismus.

Wissensgessellschaft

Wissensgesellschaft ist ein ambitionierter, aber höchst unscharfer Großbegriff, der besonders im deutschen Sprachraum oft anstelle des etwas zurückhaltenderen Begriffs Informationsgesellschaft verwendet wird. Der Begriff stammt aus den US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaften, die damit die Auswirkungen der wachsenden Komplexität von Verwaltung und Wirtschaft der Nachkriegsjahre zu fassen versuchten. 1957 sprach der Managementtheoretiker Peter Drucker erstmals vom Wissensarbeiter (»knowledge worker«), um damit eine wachsende Klasse von Angestellten in privaten wie öffentlichen Verwaltungs-, Entwicklungs- und Forschungsabteilungen zu bezeichnen, deren Aufgabe es war, komplexe, wissenschaftlich gestützte Tätigkeiten auszuüben. 1962 veröffentlichte der Makroökonom Fritz Machlup die empirische Studie »The Production and Distribution of Knowledge in the United States« in der er resümierte, dass bereits mehr als 40 Prozent aller Beschäftigten in der »Wissensökonomie« (»knowledge economy«) tätig seien. Die empirische Orientierung auf die US-Wirtschaft hatte zur Folge, dass stillschweigend vorausgesetzt wurde, dass die Wissensgesellschaft eine kapitalistische sei und Wissen als Eigentum zu behandeln sei. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

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06.12. Kultur der Digitalität (Klagenfurt)

Talks & Events - 5 December, 2016 - 17:15

Institutskolloquium "Felder der angewandten Kulturwissenschaft" WS 2016/17

Dienstag, 06.12.2016, 18.00 Uhr, Z.1.09

Felix Stalder (Zürich): Die Kultur der Digitalität
Kooperation mit dem AAU MK – Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft

Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität wurden zu den charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, weil sich immer mehr Menschen auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien aktiv in die Verhandlung von sozialer Bedeutung einschreiben (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiteren Ausbreitung bei. Die Allgegenwart dieser Formen macht es sinnvoll, überhaupt von der Kultur der Digitalität im Singular zu sprechen. Die Ziele, die in diesen kulturellen Formen verfolgt werden, sind jedoch so vielfältig, widersprüchlich und konfliktreich wie die Gesellschaften als Ganzes. Deshalb wäre es falsch zu vermuten, dass die gesellschaftlich-politische Entwicklung ebenfalls in einem alternativlosen Singular verlaufe. Im Gegenteil, Alternativlosigkeit ist eine ideologische Behauptung, die selbst Teil eines partikularen politischen Programms ist.

Information Ecology (1997)

my publications - 17 November, 2016 - 15:54

This is a very old text. In fact, one of the first I've ever written, from 1997. I re-post it here because it has now been included in the new MIT Publication "Information" (edited by Sarah Cook), which is "one of a series documenting major themes and ideas in contemporary art." Unfortunately, there was a mistake in editing and now it appears erroneously as "information economy". Similar, but not quite the same :)

It's still a good text, even if the McLuhanite language feels a heavy. But as a historic document I'm happy to see it re-published, particularly now that "ecological approaches" to media are once again becoming popular.

Information Ecology

A position paper (version 1.0) McLuhan Program in Culture and Technology, FIS, UofT, 1997

"New media are not bridges between man and nature: they are nature." Marshall McLuhan, 1969

Media build an integrated environment based on flows of information. Increasingly, this environment provides the primary setting for human agency. Information ecology aims at understanding the properties of this environment in order to use its potential, avoid its dangers and influence its development positively.

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