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Updated: 2 weeks 4 days ago

Intellectual Property (Marx from the Margins: A collective Project from A -Z)

9 July, 2018 - 13:09

Marx has never, to the best of my knowledge, dealt directly with intellectual property, which is the relations and dynamics of ownership established through copyright, patent and trademark law. Rather, he focused on science, in particular on what we would call today “research and development” (R&D), which is those elements of techno-scientific innovation most directly related to the production process. He understood science as a social phenomenon organized under capitalism as wage labor, like most other activities in the production process. This, to some degree, reflects the historical circumstances of the mid 19th century. The distinction between basic and applied science was not yet fully developed, and the copyright industries were economically relatively insignificant and trademarks barely established.

Still, within a broadly Marxist viewpoint, three main perspectives can be mobilized to help understand the current role that intellectual property plays, both in the expansion of capitalism as well as in challenges to it: accumulation by dispossession, alienated labor, and general intellect.

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Source: Krisis: JOURNAL for contemporary philosophy. Issue 2, 2018 p.83-85

Herausforderungen der Digitalität jenseits der Technologie

10 June, 2018 - 12:33

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Der Leitartikel der Ausgabe aus dem Themenfeld Demokratie fasst die Herausforderungen zusammen, die die Digitalisierung an die Gesellschaft und vor allem auch an die Hochschulen stellen – abgesehen von Ausstattung und Technologie.

Im Zuge der Digitalisierung – die Ausweitung des Einsatzes digitaler Technologien – ist eine neue Infrastruktur der Wahrnehmung, der Kommunikation und der Koordination entstanden. Weil dies grundlegende Dimensionen fast aller individuellen und kollektiven Tätigkeiten sind, lösen die neuen Strukturbedingungen des Handelns – die Digitalität – weitreichende Veränderungen aus. Alte Muster des Denkens und Handelns kommen in die Krise, neue Muster entstehen. Sei es in Bezug darauf, wie jeder Einzelne sich selbst und die Welt erlebt, wie die Demokratie weiterentwickelt werden kann, oder wie sich das Verhältnis zu Natur gestalten lässt. Das ist sowohl eine Chance, weil es die Möglichkeit enthält, überkommene und den gegenwärtigen Herausforderungen nicht mehr gerecht werdenden Muster und Verfahren zu verbessern, als auch eine Gefahr, weil dieser notwendige Wandel tiefe Momente der Desorientierung enthält, was Gegenreaktionen auslöst, die umso heftiger werden, je mehr diese strukturellen Veränderungen eingebettet sind in politische Bestrebungen, solidarische Elemente in der Gesellschaft aufzulösen. Davon direkt betroffen sind auch die Methoden und Verfahren, wie wir gesichertes Wissen über die Welt generieren und wie dieses in die Gesellschaft gelangt - eine der zentralen Aufgaben der Universitäten.

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